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Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung: Darum ist der Bebauungsplan ein wichtiges Dokument
- Was ist ein Bebauungsplan?
- Welche Informationen enthält der Bebauungsplan?
- Interessant auch für Nachbargrundstücke
- Woher bekommen Sie den Bebauungsplan für Ihre Immobilie und was kostet das?
- Darum benötigen Sie beim Verkauf einen Bebauungsplan
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung: Darum ist der Bebauungsplan ein wichtiges Dokument
- Was ist ein Bebauungsplan?
- Welche Informationen enthält der Bebauungsplan?
- Interessant auch für Nachbargrundstücke
- Woher bekommen Sie den Bebauungsplan für Ihre Immobilie und was kostet das?
- Darum benötigen Sie beim Verkauf einen Bebauungsplan
Es gibt einige Dokumente, die Sie spätestens beim ersten Besichtigungstermin für potenzielle Käufer bereithalten sollten. Der Bebauungsplan gehört dazu, denn er informiert über viele wichtige Details, die für Käufer wichtig sind.
Zusammenfassung: Darum ist der Bebauungsplan ein wichtiges Dokument
Der Bebauungsplan ist für Kaufinteressenten ein informatives Dokument. Denn darin sind Angaben zur erlaubten Nutzung sowie Bauvorschriften hinterlegt. Daher gehört er zu einem guten Exposé beim Immobilienverkauf. Erhältlich ist er beim zuständigen Amt der Gemeinde.
Was ist ein Bebauungsplan?
Mit dem rechtskräftigen Bebauungsplan legt eine Stadt oder Gemeinde als Satzung fest, welche Arten der Nutzung auf einer Grundstücksfläche zulässig sind. Damit ist dieses Dokument ein wesentlicher Hinweis darauf, was Eigentümer auf dem Grundstück bauen dürfen – und was nicht.
Welche Informationen enthält der Bebauungsplan?
Im Bebauungsplan können Sie unter anderem folgende Informationen finden:
- Die Art der baulichen Nutzung eines Grundstücks wie beispielsweise die Auszeichnung als reines Wohn-, Misch- oder Gewerbegebiet.
- Informationen zur Frage, ob eine „offene oder geschlossene“ Bauweise? erlaubt ist. Bei der geschlossenen Bauweise beispielsweise müssen sich die Seitenwände der Gebäude berühren.
- Die Angabe der Grundflächenzahl. Das ist eine Angabe darüber, wie viel Prozent einer Grundstücksfläche überhaupt bebaut werden darf. Eine Grundflächenzahl von 0,3 schreibt zum Beispiel vor, dass höchstens 30 % der Grundstücksfläche bebaut werden dürfen.
- Vorschriften zu den Gebäuden. Die maximale Anzahl an Vollgeschossen und die maximale Gebäudehöhe, Dachvorgaben, Art des Dachs und die Dachneigung, teilweise auch Farben sind darunter erläutert.
- Baulinien und Grenzen. Ist eine Baulinie vorhanden, müssen alle geplanten Gebäude auf dieser Linie gebaut werden.
- Angaben, ob es sich bei einem Grundstück um Bauland handelt (Baugebiet) und welche Bauvorgaben dabei zu beachten sind (Geschossflächenzahl etc.).
- Weitere Vorschriften wie zum Beispiel Bepflanzungsvorschriften, Angaben über Stellplätze für Pkw, Spielplätze, Grünanlagen, unbebaubare Flächen, die Lage von Versorgungsleitungen und Mülltonnen.
Interessant auch für Nachbargrundstücke
Viele Käufer und Verkäufer unterschätzen die Reichweite dieses Dokuments. Denn es enthält nicht nur Informationen und Vorgaben zum eigenen Grundstück, sondern auch zu den Nachbargrundstücken. Es ist daher ratsam, vor dem Kauf den Bebauungsplan intensiv zu prüfen. Denn es ist durchaus möglich, dass zum Beispiel auf dem Nachbargrundstück andere Vorgaben existieren und eine bisher schöne Aussicht zukünftig einem mehrstöckigen Gebäude weichen könnte oder gar eine Gewerbefläche entstehen darf.
Woher bekommen Sie den Bebauungsplan für Ihre Immobilie und was kostet das?
Es gibt verschiedene Anbieter, die eine Abfrage online erlauben. Das ist jedoch mit mehr Kosten verbunden als bei einer Direktanfrage an die zuständige Gemeinde. In der Regel sind die Pläne beim Katasteramt oder auch beim Bauamt für eine geringe Gebühr erhältlich. Welche Stelle vor Ort dieses Thema bearbeitet, hängt von der Gemeinde ab.
Hinweis: Es muss nicht für alle Grundstücke einer Gemeinde ein Bebauungsplan vorliegen. Alternativ können Sie einen Auszug aus dem Flächennutzungsplan anfordern, der ähnliche Informationen enthält.
Darum benötigen Sie beim Verkauf einen Bebauungsplan
Spätestens beim Besichtigungstermin sollten Sie mit Fragen möglicher Interessenten rechnen, die sich auf die Angaben aus dem aktuellen Bebauungsplan beziehen können. Beschaffen Sie sich daher frühzeitig eine aktuelle Kopie. Eine mündliche Auskunft kann ausreichend sein, um erste Fragen der Kaufinteressenten beantworten zu können. Aber diese werden sich selbst vergewissern wollen, wie die Vorgaben und Pläne aussehen. Denn für den Käufer ist es entscheidend, was auf und um das zu erwerbende Grundstück herum alles erlaubt ist – und was nicht.
Geschrieben von
Hani Sultani
Der Kundenberater und Experte für Finanzierung kennt den Immobilienmarkt seit vielen Jahren und gibt hier wertvolle Praxistipps und Empfehlungen für das erfolgreiche Vermarkten von Häusern und Wohnungen
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